Gefäßchirurgische Techniken

Die Gefäßchirurgie ist eine der jüngsten chirurgischen Disziplinen, die noch vor kurzem als Subspezialisierung galt und jetzt als eigenständige Facharztdisziplin fungiert. Große Namen, wie Kunlin, Crawford, De Bakey, Dos Santos, Leriche und viele mehr haben sie wesentlich geprägt. Trotz ihres jungen Alters erlebt gerade diese Disziplin seit den 90er Jahren einen erheblichen Umbruch.

Der Chirurg nimmt mit seinem handwerklichen Können eine zentrale Position in der Behandlung gefäßerkrankter Patienten ein. Unter Integration aller anderen Behandlungstechniken kann er konservativ, interventionell und operativ tätig sein und die Verfahren kombiniert einsetzen. Das Grundgerüst einer soliden Ausbildung stellen die chirurgischen Techniken dar. Der Umgang mit Arterien und Venen, Nadelhalter und Nahtmaterial, Zugangswegen zu den Gefäßen, Anastomosentechniken sowie das Arbeiten mit Lupenbrillen sind Voraussetzungen, um in der Gefäßchirurgie gute Ergebnisse zu erreichen.

Die Sektion gefäßchirurgische Techniken sorgt dafür, dass für alle Kollegen ein Kursangebot existiert und weiterentwickelt wird, dass die Möglichkeit der allgemeinen und hochspeziellen Weiterbildung in der Gefäßchirurgie beinhaltet. Resultierend sind bereits viele Kurse für Berufsanfänger (common trunk), Basiskurse für Chirurgen und Gefäßchirurgen in der Ausbildung, Masterclass – Kurse für Gefäßchirurgen und Innovationskurse entstanden. Diese Kurse werden alle von der Privaten Akademie DGG zertifiziert und das aktuelle Angebot wird auf der Homepage der Privaten Akademie www.akademie-dgg.de gelistet.

Die Sektion wird geleitet von: